Bezahlbares Wohnen in ­Augsburg für alle.
Mein Plan für Wohnungsbau und Mieten.

Wohnraum darf in Augsburg kein Privileg sein. Das ist mein Anspruch als Ober­bürgermeister­kandidat der SPD. Ich stehe für eine soziale und mutige Wohnungs­bau­politik. So sollen alle Generationen echte Chancen auf bezahlbare Mieten haben. Packen wir`s an.

Wer an Wohnen denkt, hat mehr als nur ein Dach über dem Kopf im Sinn. Wohnen heißt, dass wir uns sicher und wohlfühlen, ein Zuhause für unsere Kinder und einen Rückzugsort für die älteren Menschen schaffen. Es ist schön, in seiner Heimatstadt alt zu werden. Deshalb steht das Ziel, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, an oberster Stelle meiner Visionen für Augsburg.

Für viele Menschen hier ist Wohnen leider ein echtes Existenzproblem. Unsere aktuelle Stadtregierung will zwar etwas dagegen tun, aber aus meiner Sicht noch lange nicht genug. Deshalb sage ich ganz klar: Wir können mehr, wir müssen mehr und darum machen wir auch mehr. Dafür habe ich einen konkreten Plan ausgearbeitet. Damit möchte ich Ihnen hier zeigen, was möglich ist, wenn man den Mut zur Veränderung hat.

Mein Name ist Florian Freund, ich bin Stadtrat und Kandidat für die Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Augsburg. Seit vielen Jahren lebe und arbeite ich hier – in einer Stadt, die für mich Heimat und Lebensmittelpunkt ist. Deshalb kenne ich die Probleme und Herausforderungen in allen Bereichen und bin mehr als bereit, diese mit konkreten Lösungen anzupacken!

Wir können diese Entwicklung stoppen. Wenn wir mutig sind, kreativ bleiben und zusammenhalten. Zu viele Jahre hat die Bürokratie in Augsburg den Fortschritt verhindert. Strikte Vorschriften standen neuem Bauen im Weg und absurde Regelungen, beispielsweise die Stellplatz­satzung, erhöhten die Mietpreise.

  • Mehr bezahlbares Bauland – Schluss mit der Flächenblockade.
  • Abbau unnötiger Bürokratie und schnellere Genehmigungen durch Digitalisierung.
  • Schluss mit Sonderregeln, die das Bauen erschweren und verteuern (z.B. Stellplatz­pflichten, die zu teuren Tiefgaragen führen).
  • Quartiersgaragen statt Betonwüsten – und Verdichtung mit Augenmaß.
  • „Bauen, bauen, bauen“ – für Menschen und das Gemeinwohl, nicht nur für Investoren.
  • Förderung von Werks- und Mitarbeiter­wohnungen, und zwar auch für kleinere Betriebe.
  • Enge Zusammenarbeit mit der Bau­wirtschaft, denn die Stadt Augsburg selbst kann nicht zehn­tausende Wohnungen alleine schaffen.

Die SPD Augsburg verliert sich dabei nicht in allgemeinen Floskeln. Wir haben sehr klare Vorstellungen, wie bezahlbarer Wohnraum realisiert werden kann. Dabei berück­sichtigen wir insbesondere die soziale Integration und persönliche Lebens­lagen. Wir wissen, dass es nur mit einer kreativen Kombination aus konkreten Bau­projekten, städte­baulichen Maßnahmen und politischen Initiativen geht.

  • die Stadt nach dem Leitbild der Leipzig Charta gemeinwohlorientiert entwickeln
  • bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen
  • kurze Wege, gute Versorgung, Freiräume, Kultur und Aufenthaltsqualität in allen Stadtteilen schaffen
  • ökologisch, nachhaltig und ressourcen­schonend bauen
  • das Vorkaufsrecht der Stadt konsequent nutzen
  • den Bau von Werkswohnungen gezielt unterstützen
  • Wohnraumpotentiale im Bestand und auf ungenutzten Flächen aktiv erschließen
  • Genossenschaften, Baugemeinschaften und Selbstbauprojekte fördern
  • mit Aufstockung, Nachverdichtung und Bestandserweiterung mehr bezahlbare Wohnungen schaffen
  • vielfältige und flexible Wohnformen ermöglichen und fördern
  • Clusterwohnungen, Mehrgenerationenhäuser und anpassbare Grundrisse fördern
  • den Wohnungstausch innerhalb bestehender Nachbarschaften erleichtern
  • modulare und serielle Bauweisen stärker nutzen
  • den Gebäudetyp E priorisieren
  • Kreisläufe im Bauen durch die Wiederverwendung von Materialien fördern
  • mit Kühlzonen und grünen Freiräumen für Hitzeschutz sorgen und
  • Maßnahmen des aktiven Klimaschutzes im Bauwesen etablieren.

Bringen wir es auf den Punkt. Steigende Mieten bedrohen den sozialen Frieden in Augsburg. Und genau das gilt es zu verhindern.

Mit einer konsequenten Nutzung des Vorkaufsrechts durch die Stadt halte ich Wohnraum in öffentlicher Hand. So fallen Wohnungen nicht der Spekulation zum Opfer. Ich werde verhindern, dass Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden, insbesondere in angespannten Lagen.

Damit die städtische Wohnbaugesellschaft wieder als Motor für faire und stabile Mieten agieren kann, braucht sie einen kräftigen Ausbau und Unterstützung. Zudem will ich bestehende Werks- und Mitarbeiter­wohnungen auch für andere Branchen und Betroffene öffnen. Nur so erhalten mehr Menschen Zugang zu bezahlbarem Wohnraum. Was nur fair ist.

Da, wo Politik wirksam eingreifen kann, setze ich auf eine echte Mietpreis­bremse. Ohne diesen Hebel bleibt Wohnen einfach nicht bezahlbar. Aber das ist mein Ziel – und zwar für alle Generationen und Einkommen, angefangen bei den jungen Menschen über Familien und Single-Haushalte bis hin zu den älteren Menschen. 

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Weitere Informationen

Klimaschutz ist für mich keine Deko und auch kein Möbelstück für die Innenstadt. Es reicht nicht, schöne Pflanzkübel aufzu­stellen, wenn Seniorinnen und Senioren sowie Kinder bei Hitze nicht mehr rausgehen können oder im Schattenloch spielen müssen.

Die Klimakrise betrifft alle, und deshalb verbindet sie sich unmittelbar mit sozialem Mieter- und Zukunftsschutz. Nachhaltiges, klimafreundliches Bauen muss in Augsburg Standard sein – und zwar so, dass die Nebenkosten sinken und das Stadtklima sich verbessert. Modernisierung und ener­getische Sanierung dürfen nicht dazu führen, dass Mieten explodieren. Vielmehr muss sich Klimaschutz konkret für die Menschen in bezahlbaren Wohnkosten auszahlen.

Ich möchte außerdem die vielen guten Ideen aus der Stadtgesellschaft ernst nehmen, diskutieren und gemeinsam mit Ihnen voranbringen. Denn Klimaschutz gelingt nur, wenn wir ihn als gemeinsame Aufgabe begreifen. Klimagerechter Wohnungsbau schützt alle – heute und in Zukunft. Und wir machen das möglich.